Dienstag, 23. Juni 2015

CSD-Oldenburg-2015

Hallo,

es war wieder ein wunderschöner Ausflug zum Nordwest CSD Niedersachsen in Oldenburg.
Das Wetter spielte mit. Kein Regen – etwas bewölkt – nicht zu heiß.


Der Christopher Street Day fand traditionsgemäß am dritten Samstag im Juni, statt.  Die Botschaft des diesjährigen CSD war eindeutig: weg mit Homophobie, her mit vollständiger Gleichberechtigung.  

Ein Zeichen setzten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Klemens Sieverding, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins LuST e.V. der sich ganzjährig mit der Organisation des Christopher Street Day Nordwest in Oldenburg befasst.
Gleich zu Anfang der Demo, rissen  Sie am Startpunkt an der Rosenstraße eine Tapeten-Wand mit der Aufschrift „Homos raus“ nieder, die zwischen den Straßenecken gespannt war und den Blick auf den Demonstrationszug versperrte.

Die Route der Parade war wieder perfekt ausgesucht. Schrille Kostüme, laute Musik und eine klare Botschaft: Ja zur Liebe und zur Homo-Ehe. Angeführt von Krogmann beschallen 16 Motivwagen, zahlreiche Fußgruppen und geschmückte Fahrräder – Rikschas zogen durch die Innenstadt. Damit erreichten sie die Aufmerksamkeit aller, die rein zufällig vorbeikommen waren.

  

                            

Durch die Menge streiften „Nonnen“ vom Orden der perpetuellen Indulgenz, was so viel heißt wie „immerwährende Lebensfreude“. Die Aktivisten sind mehr als schwule Männer in Nonnentrachten, die Symbole religiöser Schwesternorden satirisch nachempfinden: Ihr Markenzeichen ist das weiß grundierte und bunt geschminkte Gesicht. Das symbolisiert den Tod, dem wir aber durch die farbigen Akzente das Leben und die Freude entgegensetzen. Ihre Mission: Spenden für HIV- und Aids-Projekte sammeln und Safer-Sex-Materialien zu verteilen.

Nach der Parade ging es auf dem Schlossplatz mit einem bunten Programm weiter: Seifenblasen fliegen, es traten die Bands „Bumms Boys“, „Lila Antenne“ und „Die Kusinen“ auf, der Sänger Roman Lob sorgt für „Schmacht-Alarm“.

Lust-Sprecher Kai Bölle kritisierte CDU und CSU für ihre ablehnende Haltung heftig. Die Rede des stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Christoph Baak, der als erster Christdemokrat überhaupt beim Oldenburger Christopher Street Day sprach,wurde ausgebuht, bis Künstlerin Annie Heger, langjährige CSD-Macherin, ihm zur Seite springt und Toleranz anmahnte.

Bestimmt werden wir wieder  2016, zum CSD in Oldenburg dabei sein.

Birger hat uns einige Fotos mitgebracht, danke dafür !


Weitere Berichte zum Oldenburger CSD


Quelle zum Bericht von Birger und NWZ online.

Am 18.07.15 fahren wir zum CSD-Rostock und am 22.08.15 zum CSD-Lübeck.  Wer Lust und Zeit hat mit zu kommen, melde sich beim Vorstand unter:

Telefon: 0049 (0)4131-390095 Mobil: 0049 (0)171- 31 4 31 32 E-Mail: vorstand@blistev.de