Mittwoch, 22. November 2017

BLIST-Treffen|im checkpoint queer|Lüneburg

Leider musste unser Filmabend aus gesundheitliochen Gründen ausfallen -wir bitten dies zu entschuldigen- der Filmabend wird nachgeholt. Es grüßt Euch Michaela vom BLIST e.V.

Hallo Community,

auf dem BLIST-Treffen zeigen wir anlässlich zum Welt AIDS Tag
am 01.12.17 den Film „Philadelphia“
wo: checkpoint queer Beim Holzberg 1(unweit vom Bahnhof),21337 Lüneburg

Der checkpoint ist ab  19.00 Uhr geöffnet. Filmbeginn ist 19.30 Uhr.

Ihr seit alle eingeladen mit dabei zu sein, kommt zu einem tollen Filmabend mit Getränken und Snacks.

Informationen und Trailer zum Film:

Angeblich soll er die Akte in einem wichtigen Fall verschlampt haben. Doch der junge Anwalt Andrew Beckett kennt den wahren Grund für seine Kündigung: Er ist homosexuell und hat Aids. Kanzlei-Chef Wheeler, früher sein Förderer, lässt ihn fallen. Andrew beginnt zu kämpfen. Zusammen mit dem einzigen mutigen Anwalt der Stadt verklagt er seinen Arbeitgeber. Der Prozess sorgt schnell für schockierende Schlagzeilen...



Donnerstag, 9. November 2017

Harvey Milk



 Hallo Community,

mit Lichtinstallationen und einer spektakulären Umgestaltung des nach Harvey Milk benannten Platzes in ein lebendiges Mahnmal, erinnert an einen schwulen Helden, der  gerade für LGBTI mit viel Hoffnung und Zuversicht verbunden war. Am 8. November 1997 wurde Harvey Milk zu einem Stadtrat von San Francisco gewählt, als erster offen schwuler Politiker in Kalifornien.

40 Jahre später haben am Mittwoch (8.11.17) den  tausende Menschen in der Westküstenmetropole dem früheren Hoffnungsträger, der rund ein Jahr nach der Wahl zusammen mit Bürgermeister George Moscone vom Stadtrat Dan White erschossen worden war, mit einer öffentlichen Zeremonie gedacht - seine Worte geben Menschen noch heute Zusammenhalt und Hoffnung.

Die Veranstaltung fand statt an der Harvey Milk Plaza, einem Platz an der Metro-Haltestelle Castro, der seit 1985 seinen Namen trägt - hier hatte Milk mit Reden auf Kisten seinen inzwischen durch einen Hollywood-Film geehrten Aktivismus begonnen. Ergänzt wurde die zweistündige Veranstaltung durch zwei Lichtinstallationen an dem Platz, die die nächsten Nächte andauern sollen: An dem Eckgebäude leuchtet sein Spruch "Hope will never be silent" - die Hoffnung wird nie still sein, nie zum Schweigen gebracht werden können. Und mehrere Scheinwerfer strahlen nacheinander in Regenbogenfarben in die unterschiedlichsten Himmelsrichtungen.

Das von den "Friends of Harvey Milk Plaza" organisierte, von schlechtem Wetter leicht getrübte Gedenken ist erst der Anfang: Die Gruppe hatte in den letzten Monaten einen Architektenwettbewerb für eine Neugestaltung des Platzes ausgerufen. Den Zuschlag bekam Ende Oktober ein Team rund um Perkins Eastman. Über den Eingang zur Metrostation soll eine große Treppe entstehen - als große Seifenkiste für jeden ebenso wie als Sitzgelegenheit für Veranstaltungen auf Straßenebene wie als Treffpunkt.

Die Treppe dient zugleich als Zeitstrahl, erzählt in Einlassungen von den Fort- und Rückschritten der Bewegung ab der Geburt Milks bis zu den Ehe-Öffnungen in den USA - und lässt Platz für zukünftige Entwicklungen.

Auf dem Verlauf der Market Street zwischen Castro Street und Collingwood sollen zudem Lampen an die Candlelight Vigils erinnern, zu denen die Menschen nach den Morden und später in der Aids-Krise zusammenfanden. Die Lampen dienen zugleich als Spendenbüchsen.

Und die Metro-Station selbst soll Elemente des Treppen-Designs sowie Regenbogenfarben aufgreifen und mit Infowänden an Milk erinnern. Die vergrößerte und verschönerte Station soll auch einen "Community Room" für Veranstaltungen der Szene erhalten.

Queele und Weitere Informationen findet Ihr unter:

TDOR|Transgender Day of Remembrance| Infostand in Lüneburg

Hallo Community,
wir werden anlässlich des Transgender Day of Remembrance (TDOR)- dem Gedenktag der Opfer  transphober Gewalt. Am 18. November, ab 10.00 Uhr  zusammen mit der Tran*s LG  und der Selbsthilfegruppe Regenbogentreff  mit einem Infostand in der Gr. Bäckerstr. in Höhe New Yorker präsent sein.

Hintergrund

Auslöser war  der Mord (dieser ist bis heute unaufgeklärt) am Samstag, den 28. November 1998, an der Trans*Frau und Szenegröße Rita Hester in Boston/Massachusetts.
Am darauffolgenden Freitag versammelten sich über 250 Menschen, um ihrer Trauer und Wut über den Mord Ausdruck zu verleihen. Diese Mahnwache war der Ausgangspunkt des alljährlich am 20. November  stattfindenden „TDoR- Transgender Day of Remembrance“.
Die internationale  LGBTTIQ-Community  gedenkt seitdem  an diesem Tag der Menschen, die weltweit trans*phoben Hassverbrechen zum Opfer gefallen sind.

2017
Die Lebenssituation von Trans*Gender-Personen in Deutschland, sind bis heute sehr schwierig und werden oft von einem hohen Leidensdruck begleitet:


  • Viele verdrängen ihre wahre Identität aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung.
  • Noch immer gibt es massive Vorurteile und Zerrbilder.
  • Die Selbstmordversuchsrate ist noch höher als bei gleichgeschlechtlich empfindenden   Menschen .
  • In Schule und Ausbildungen ist das Thema weitgehend verdrängt.


Trans*Gender Personen und insbesondere trans*ident empfindende Menschen sind vielfältigen Formen transphober aber auch homophober Gewalt ausgesetzt. In dem sie oft auch von ihrem äußeren Erscheinungsbild die traditionelle Geschlechter-Dichotomie und den damit verbundenen Geschlechtsrollenzuschreibungen für einen noch großen Teil der Öffentlichkeit in Frage stellen, sind sie einem besonderes hohem Gewaltpotential ausgesetzt; insbesondere im Coming-Out-Prozess und vor der Hormontherapie, wo vielfach noch das äußere Erscheinungsbild nicht dem angestrebten Wunschgeschlecht entspricht.


Transphobie ist in unserer Gesellschaft in all ihren Facetten omnipräsent. Transphobe Gewalt hat viele Gesichter unter anderem:

  • verbale Gewalt in Form von Hänseleien, Beleidigungen, Beschimpfungen, Entwertungen ...
  • psychische Gewalt im Sinne von „nicht normal“, „pervers“, „krankhaft“, „wider die Natur“ ...
  • offene physische Gewalt: trans*ident empfindende Menschen sind häufig körperlicher Gewalt ausgesetzt, vom Anrempeln bis zum Zusammenschlagen ...
  • sexuelle Gewalt vor allem durch das Angreifen der primären und sekundären Geschlechtsorgane und dem Zwang zu sexuellen Handlungen im abgelehnten Geschlecht ...
  • berufliche Gewalt in Form von Chancenlosigkeit bei Bewerbungen und Jobsuche ...
  • Diskriminierungen durch KollegInnen, Mobbing aufgrund des Coming-Outs ...
  • strukturelle Gewalt durch Versicherungs- oder Gesundheitssysteme ...
  • rechtliche Gewalt: vielfach gibt es bei Behörden Unverständnis und Ablehnung in Form von Entwertungen ...
  • religiöse und/oder kulturelle Gewalt in Form von „wider die Natur“, massive Pathologisierung, Stigmatisierungen und Ausgrenzungen ...
  • „mediale Gewalt“ (die Darstellung in den Medien ist keine direkte Form der Gewalt, jedoch eine teilweise absichtlich verzerrte Darstellung von Trans*Identen zur Bedienung eines Stereotyps) ...

All diese Formen transphober Gewalt sind vorhanden. Ihnen muss durch eine verstärkte Aufklärungs- und Bildungsarbeit - basierend auf den heutigen humanwissenschaftlichen Kenntnissen - begegnet werden. Dazu müssen bestehende Vorurteile aufgedeckt und mit den Lebensrealitäten trans*ident empfindender Menschen konfrontiert sowie transphobe Gewaltformen sichtbar gemacht werden.

Wer uns unterstützen - mit machen möchte - melde sich einfach telefonisch, per email,bei der
Queer-Cinema oder auf unseren BLIST-Treffen im checkpoint queer bei uns.

Es grüßen Euch
Birger,Claudia und Michaela



Queer-Cinema|Lüneburg| zeigt TRANSIT HAVANNA

Hallo Community,

die zweite Queer-Cinema findet am Samstag den 25.11.2017 im
Checkpoint Queer, Beim Holzberg 1 in 21337 Lüneburg statt.
Wir zeigen den Film „ TRANSIT HAVANNA “.
Der checkpoint ist ab 19.00 Uhr geöffnet.
Filmbeginn ist 19.30 Uhr
Eintritt: frei-es wird, um eine Spende gebeten.


Ihr seit alle eingeladen mit dabei zu sein, kommt zu einem tollen Filmabend mit Getränken und Snacks.


Kurzbeschreibung
Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort auf Initiative von Fidel Castros Nichte kostenlos geschlechtsangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert dies im Sinne der sozialistischen Revolution. Ihr Motto: 'Nein zur Homophobie, ja zum Sozialismus!'
Feinfühlig erzählt, wunderbar fotografiert und als Kinoerlebnis montiert interessiert sich der Film dafür, wie es Menschen geht, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen. So wie die Protagonisten Malú, Odette und Juani, die für ein Leben im richtigen Körper kämpfen. Malú ist Aktivistin und Wortführerin in der Transgender-Community und wartet schon seit Jahren auf ihre Chance zur OP. Odette sagt von sich, sie sei der beste Panzerfahrer Kubas gewesen. Streng religiös lebt sie in ständigem Zwist mit ihrer Mutter und Großmutter und verdingt sich als Ziegenhirtin. Juani sagt, er sei der erste transsexuelle Kubaner und erzählt, dass es wegen des Embargos jahrelang kein Testosteron für seine Behandlung gab.
Der international vielfach preisgekrönte Film taucht ein in die kubanische Gesellschaft und zeigt - aus dem speziellen Blickwinkel der LGBT-Community gesehen - fern von Klischees, wie Kuba tickt, mehr als 50 Jahre nach der Revolution. Und dann kommt auch noch der historische Moment der Öffnung Kubas dazu…

Rezension
Bemerkenswert ehrlich. (Screen International)

Über die Transgender-Gemeinschaft skizziert Abma ein wunderbares Bild von Kuba, ein Land, das sich auch in der Mitte einer radikalen Wandel befindet. (De Volkskrant)

TRANSIT HAVANNA ist ein kurzweiliger, sehr gelungener Dokumentarfilm, der facettenreich eine unbekannte Realität des tropischen Sozialismus beschreibt. (Filmdienst)

TRANSIT HAVANNA | Trailer deutsch german [HD]


Die Erste Ministerin|Schottlands|entschuldigt sich

Hallo Community,

die Erste Ministerin Schottlands Nicola Sturgeon entschuldigte sich  in einer bewegenden Rede vor dem Parlament für das Unrecht  an LGBTIQ -Menschen der Vergangenheit.

Ende des 19. Jahrhunderts war Schottland das letzte Land Europas, das die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex abschaffte, bis Anfang der 1980er Jahre stand Homosexualität in dem Land unter Strafe. Sie ließ in ihrer Rede keinen Zweifel an der Schuld, die schottische Politiker, Richter und Gesetzgeber durch die unrechten Gesetze der Vergangenheit auf sich geladen haben. Am Ende ihrer Rede nahm die Vorsitzende der Scottish National Party die Entschuldigung aber auch zum Anlass für ein unmissverständliches Bekenntnis zu Antidiskriminierung in der Zukunft:
„Die Schottische Regierung und das Schottische Parlament werden alles daran setzen, um volle Gleichstellung für LGBTIQ in Schottland zu erreichen. Wo immer gesellschaftliche, kulturelle oder juristische Hürden diesem Vorhaben im Weg stehen, werden wir sie beseitigen. Wir werden nie wieder Gesetze akzeptieren, die euch diskriminieren und verletzen.“

Quelle und Weitere  Informationen findet Ihr unter

http://www.blu.fm/aktuell/ausland/erste-ministerin-schottlands-entschuldigung/

https://news.gov.scot/speeches-and-briefings/statement-on-historical-sexual-offences-pardons-and-disregards-scotland-bill


Hier haben wir eine Übersetzung des englischen Textes:
https://translate.google.com/translate?sl=&tl=de&u=https%3A%2F%2Fnews.gov.scot%2Fspeeches-and-briefings%2Fstatement-on-historical-sexual-offences-pardons-and-disregards-scotland-bill

Mittwoch, 1. November 2017

Dankeschoen

Hallo Community,

Dankeschön für die tolle Unterstützung und Euer Kommen zur ersten Queer-Cinema, diese war ein toller Erfolg!
Die zweite Queer-Cinema ist in Planung- in dieser zeigen wir Transit Havana.

Kurzbeschreibung
Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort auf Initiative von Fidel Castros Nichte kostenlos geschlechtsangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert dies im Sinne der sozialistischen Revolution. Ihr Motto: 'Nein zur Homophobie, ja zum Sozialismus!'
Feinfühlig erzählt, wunderbar fotografiert und als Kinoerlebnis montiert interessiert sich der Film dafür, wie es Menschen geht, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen. So wie die Protagonisten Malú, Odette und Juani, die für ein Leben im richtigen Körper kämpfen. Malú ist Aktivistin und Wortführerin in der Transgender-Community und wartet schon seit Jahren auf ihre Chance zur OP. Odette sagt von sich, sie sei der beste Panzerfahrer Kubas gewesen. Streng religiös lebt sie in ständigem Zwist mit ihrer Mutter und Großmutter und verdingt sich als Ziegenhirtin. Juani sagt, er sei der erste transsexuelle Kubaner und erzählt, dass es wegen des Embargos jahrelang kein Testosteron für seine Behandlung gab.
Der international vielfach preisgekrönte Film taucht ein in die kubanische Gesellschaft und zeigt - aus dem speziellen Blickwinkel der LGBT-Community gesehen - fern von Klischees, wie Kuba tickt, mehr als 50 Jahre nach der Revolution. Und dann kommt auch noch der historische Moment der Öffnung Kubas dazu…

Rezension
Bemerkenswert ehrlich. (Screen International)

Über die Transgender-Gemeinschaft skizziert Abma ein wunderbares Bild von Kuba, ein Land, das sich auch in der Mitte einer radikalen Wandel befindet. (De Volkskrant)

 TRANSIT HAVANNA | Trailer deutsch german [HD]

TRANSIT HAVANNA ist ein kurzweiliger, sehr gelungener Dokumentarfilm, der facettenreich eine unbekannte Realität des tropischen Sozialismus beschreibt. (Filmdienst)
TRANSIT HAVANNA | Trailer deutsch german [HD]